Was ist der FFMI, und warum er für Muskeln besser ist als der BMI
FFMI steht für fettfreier Masseindex (Fat-Free Mass Index). Er greift dieselbe Idee auf wie der BMI, indem er ein Körpermaß durch die Größe im Quadrat teilt, verwendet aber statt deines Gesamtgewichts nur deine fettfreie Masse. Diese eine Änderung macht ihn für alle, denen Muskeln wichtig sind, deutlich nützlicher.
Warum der BMI mit Muskeln Probleme hat
Der BMI verwendet das Gesamtgewicht, daher zählen Muskeln und Fett gleich. Baust du Muskeln auf, steigt dein BMI genauso, als hättest du Fett zugelegt. Deshalb werden kräftige, schlanke Menschen vom BMI so oft als "übergewichtig" eingestuft.
Der FFMI nimmt das Fett aus der Gleichung heraus. Er stellt die bessere Frage: Wie viel fettfreie Masse trägst du im Verhältnis zu deiner Größe?
So liest du deinen FFMI
Als grobe Orientierung gilt für Männer: Ein FFMI um die 18 bis 20 ist durchschnittlich, die niedrigen Zwanziger sind muskulös, und die mittleren Zwanziger sind sehr muskulös und ohne Hilfsmittel kaum zu erreichen. Frauen liegen bei gleichem Training ein paar Punkte niedriger. Das sind Orientierungswerte, keine festen Grenzen.
Am nützlichsten ist der FFMI im Zeitverlauf. Wenn du abnimmst und dein FFMI stabil bleibt, behältst du deine Muskeln. Fällt er, verlierst du sie.
Der FFMI braucht deinen Körperfettanteil, um fettfreie Masse vom Fett zu trennen. Schätze zuerst dein Körperfett, dann ergibt sich der FFMI daraus.
Berechne deinen Wert
Nutze den FFMI-Rechner, lege mit dem Körperfett-Rechner eine Körperfett-Basislinie fest und verfolge den Trend im Muskel-Tracker.
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